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Freitag war Claudio Pizarro noch der große Held. Sein Tor zum 2:1 gegen die Hertha beendete die Bremer Durststrecke in der Liga. Doch jetzt schmerzt der Nacken des Peruaners so stark, dass er für das Pokal-Viertelfinale gegen 1899 Hoffenheim am morgigen Dienstag (20.30 Uhr im Weser-Stadion) fraglich ist.
Werder Bremen hat in diesen Tagen allen Grund, das 111-jährige Bestehen zu feiern. Am Freitagabend siegten die Grün-Weißen gegen den Tabellenletzten aus Berlin knapp aber verdient mit 2:1. Die Defensive funktionierte wieder, woran auch Kapitän Torsten Frings großen Anteil hatte. Nach fünf Niederlagen in Folge ist die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf zurück in der Spur.
Findet der SV Werder ausgerechnet gegen die in dieser Saison enttäuschende Hertha aus Berlin seine Form wieder? "Wir haben uns sehr klar über die Situation unterhalten", erklärt Thomas Schaaf vor der Flutlichtpartie im Weser-Stadion (Freitag, 20.30 Uhr) gegen das Tabellenschlusslicht. Nun muss die Mannschaft ausgerechnet zum 111. Geburtstag des Vereins zeigen, ob sie verstanden hat, wie ernst die Lage in Bremen ist.
"Es macht tieftraurig, dass wir nicht aus unseren Fehlern lernen und sie stattdessen auch noch mehrfach wiederholen", erklärte Per Mertesacker nach dem Schlusspfiff in Mönchengladbach selbstkritisch. Bei der Fohlen-Elf verlor der SV Werder am Samstag mit 3:4. Der letzte Liga-Sieg der Grün-Weißen datiert vom 21. November 2009 (6:0 in Freiburg).